OSKA

© Hanna Fasching

„Erbe“ ist ein Begriff, der für unterschiedliche Menschen Unterschiedliches bedeuten kann. Für die einen geht es dabei einfach um Blutsverwandtschaft. Anderen geht es dabei darum, gute Entscheidungen zu treffen, die sich auf zukünftige Generationen auswirken. Für die gebürtige Österreicherin Maria Burger, die als Indie-Pop Singer/Songwriterin OSKA Musik macht, umfasst dieser Begriff beides. Dieses Thema zieht sich auch durch ihr beeindruckendes Debütalbum My world, My love, Paris.

Gemeinsam mit vier älteren Geschwistern wuchs Maria in einer großen Familie auf, wo Musik in jedem Raum präsent war. Ihre Mutter, ebenfalls Musikerin, füllte das Haus mit Gitarrenklängen, irischer Musik und Balladen. Im Jugendalter lernte Maria eigenständig Gitarre zu spielen und beeilte sich, von der Schule nach Hause zu kommen, um Songs zu schreiben. Ihre Einflüsse waren dabei ganz unterschiedlich und reichten von Joan Baez, Regina Spektor, Jack Johnson über Kate Nash und Sara Bareilles bis hin zu irischer Folkmusik. Heute lebt Maria ihr reiches musikalisches Erbe in Wien aus, wo sie My world, My love, Paris fertigstellte.

Im Lauf der Jahre hat sich ihr Geschmack natürlich weiterentwickelt; mit 24 zählt Maria die bahnbrechendsten Singer-/SongwriterInnen zu ihren Einflüssen; Phoebe Bridgers, Adrianne Lenker, Sufjan Stevens und Christian Lee Hutson. Als OSKA erschafft Maria eine verlockende Welt strahlender Melodien, groovender Rhythmen und poetischer Lyrics, die Geschichten erzählen.

Ihr elegantes Songwriting, beschäftigt sich mit vertrauten Themen wie Liebe, Kummer, Klimawandel und Familie. „Die Familie hat mich sehr stark beeinflusst“, meint Maria. “Mich faszinieren familiäre Strukturen allgemein und wie sie funktionieren“ meint sie weiter. „Mich beschäftigen die Familien, in denen meine Freunde aufwuchsen, wie das bei mir war und wie meine eigene Familie irgendwann einmal aussehen wird. Ich glaube, ein großer Teil des Erwachsen-Werdens besteht darin, diese familiären Konstrukte in Frage zu stellen. Ich bin meinen Geschwistern so nahe. Als Mensch beeinflussen sie mich sehr stark. Ein Fallnetz aus Menschen zu haben, auf die man sich immer verlassen kann, ist wunderschön. Aber irgendwann muss man sich möglicherweise auch bewusst davon distanzieren, um erwachsen zu werden.“

Letztlich ist My world, My love, Paris trotz der unterschiedlichen Themen ein Schnappschuss einer jungen Frau, die versucht, aus dem Älter-Werden in einer zunehmenden unsicheren Zeit klug zu werden. „Mir wurde immer geholfen, weil ich die jüngste war.“ erinnert sich Maria an ihre Kindheit, während sie einräumt, wie sich Einstellungen als Erwachsene unvermeidlich verändern. “Als 28-jährige verlor meine Mutter ihre Mutter. Als Kind dachte ich nie darüber nach, was das bedeutet. Und jetzt, wo ich mich immer mehr diesem Alter nähere, merke ich, dass das das Schrecklichste überhaupt ist. Die Blickwinkel verändern sich. Perspektiven, Beziehungen und die Welt an sich sind im ständigen Wandel  My world, My love, Paris versucht, darin einen Sinn zu erkennen.“

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