LUPID

Drei Platten hat Tobias Hundt bereits unter eigenem Namen mit seiner Band aufgenommen. Schon damals sang der Singer/Songwriter aus dem hessischen Dorf Hüttenberg über die Themen, die ihn beschäftigten. Über seine Wurzeln und denen seiner Familie, über die Frage nach Wahrheit und dem Glauben. „Auf viele Fragen musste ich in den vergangenen Jahren meine eigenen Antworten finden“, sagt Tobias Hundt, übrigens auch ein überragender Handballspieler. Er hätte Karriere als Sportprofi machen können. „Aber meine Liebe zur Freiheit war irgendwann nicht mehr mit der Trainings- und Spielroutine vereinbar.“ Zum Bruch kam es, als zwei Gründungsmitglieder seine Gruppe verließen. „In diesem Moment war das Projekt erschüttert“, sagt Tobias Hundt. „Wir wussten nicht, wie wir weitermachen sollten. Und wir stellen uns die Frage, ob es nicht das Vernünftigste wäre, uns wieder normalen Jobs zu widmen.“ Es ist dieser Moment, wenn sich alles entscheidet: weitermachen, ja oder nein? Und wann ja, dann wie?

Tobias (Singer/Songwriter), Patrick (Bass, Keyboards) und Markus (Schlagzeug) steckten ihre Köpfe zusammen. Ein kurzer, ehrlicher Austausch – dann war klar: „Wir machen weiter – und setzen alles auf eine Karte.“ Nicht Tobias Hundt 2.0. „Sondern eine komplett neue Band, ganz nach unseren eigenen Vorstellungen.“ Darum auch der Namenswechsel: LUPID. Was das zu bedeuten hat?

Tobias Hundt lacht – und erklärt: „Es war schwer, einen Namen zu finden. Noch dazu einen, der etwas mit dem zu tun hat, was wir früher unter dem Namen Tobias Hundt gemacht haben.“ Canis Lupus ist der Wolf, ein enger Verwandter des Hundes.

LUPID ist ein Kunstwort, in dem der Wolf steckt. Und das ist ein schönes Bild für das, was sich zwischen Tobias Hundt und LUPID getan hat: vom Hund zum Wolf – LUPID haben Mut und Eigensinn, sind wilder und freier.

Doch ein neuer Name alleine reichte nicht. Für LUPID begann eine extrem intensive Phase, um gemeinsam den neuen Bandsound zu definieren. Die drei Musiker tauschten sich mit ihrem Produzenten Thomas Eifert aus: Was lieben wir an Musik? Wann geht uns das Herz auf? „Wir drei stehen auf den Mix aus Beats und Synthies mit organischen Instrumenten wie Piano und Gitarren“, sagt Tobias Hundt. Man darf sich den Sessionraum von LUPID wie ein Labor vorstellen, die drei Musiker sind die Forscher: Wie weit dürfen wir gehen, wie viel Elektronik tut den Songs gut? Immer weiter drehten sie das Rad. „Bis zu dem Moment, als wir uns anschauten und sagten: Das ist es. Das ist der Sound von LUPID.“

Beschreiben kann man ihn so: Da ist die elektronische Seite – digital und trotzdem einfühlsam und sehnsuchtsvoll. Und sie steht immer im Gleichgewicht zu den organischen Elementen, zur zugleich kraftvollen und leicht gebrochenen Stimme von Tobias Hundt, zum Klavier und zu den sparsam eingesetzten, aber wunderbar einprägsamen Gitarren. Ihr Sound besteht aus vielen Stimmungen. Es gibt Trotz und Melancholie, offene und geschlossene Augen, Herbstlaub und Sonnenschein, Intimität und Gemeinschaft, Einsam- und Zweisamkeit. Der Band gelingt es, auf wundervoll elegante Art diese Elemente zu einer Einheit zu formen. Wir hören immer den einzigartigen Sound von LUPID.

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